wieviele Herrchen/Frauchen hat ein Hund?
Hallo,
wieviele Herrchen / Frauchen kann ein Hund haben.
Im genauen Fall wäre es ein Border Collie bzw. Australien Shaphert.
Ich glaube das sich Hunde nur eine Person als Herrchen bzw. Frauchen ansehen.
Danke und Gruß,
Carsten
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Also meine Hündin hat gleich 5 Herrchen und Frauchen und sie hört eigentlich auf uns alle. Wer länger nicht da ist oder sich in letzter Zeit wenig mit ihr beschäftigt hat ein bisschen das Nachsehen (deswegen eigentlich). Bis jetzt war es bei jedem Hund den wir hatten so. Übrigens alles Schäferhund-Mischlinge.
Hunde sind Rudeltiere und da gibt es EINEN Leithund (Herrchen/ Frauchen). Wenn der nicht da ist hat der der in der Rudelfolge der 2. Chef ist das Sagen. Im Normalfall ordnet sich der Hund ganz unten in der Rangordnung ein. Im Familienleben hört er meistens auf alle die jeden Tag da sind. Aber der BIGBOSS ist nur einer.
Nun ja, ist ja rudel verhalten und bei Wölfen weiß ich das es ein Paar immer an der Spitze gibt. Also ein Alfamänchen und ein Alfaweibchen, daher denke ich ein Hund sieht Einen Mann und eine Frau als genau das an.
Zwei rudel führer also
Hoffe konnt dir helfen.
Gruß
Sebbo
Keinen von Beiden.
Da wo das Futter steht,ist sein Bezug.
Mein Hund ist ein „ein – Frauchen – Hund“, der hört auf mich, dann ganz lange auf gar nichts und dann auf meinen Mann (der sich zu wenig mit ihm abgibt aus Zeitmangel).
Es wird behauptet mehrere. Ich bin der Meinung dass ein Mensch bevorzugt wird, ueblicherweise ein Mann.
Hunde sind Rudeltiere, genauso wie Wölfe.
Es gibt ein „Alphatier“ und der repräsentiert das Gesetz. Dieses „Alphatier“ ist das Herrchen/Frauchen.
Unter Umständen ist der Hund in der Lage noch ein bis zwei Personen aus dem Rudel (der Familie) zu akzeptieren, die über ihm stehen.
Das erfordert konsequente Erziehung. Keine langen Sätze, sondern kurze einstudierte Befehle (verbal, oder durch Gesten). Also klare Ansagen.
Liebe Grüße
Andrea
Wie beim Highlander – es kann nur einen geben.
Und wenn man glaubt es gebe mehrere Alphatiere ist das ein Irrtum – weil der Hund sich dann nämlich für das Alphatier hält.
Das ist auch so eine Betrachtungsweise.
Ganz konkret.
Unser Collie ist sowohl auf meine Frau als auch auf mich „getrimmt“.
Aber das direkte SAGEN kann bzw. darf immer nur einer haben.Rein sinnbildlich bin ich das Oberherrchen.
Kommt meine Frau für „längere Zeit“ dazu, kann ich ihr das Kommando abtreten.Dann hat nur sie das SAGEN.
Dann gehorcht das Tier auch immer.
Ein Hund mit Charakter und der Fähigkeit selbstentscheidend zu sein, wird vor sich nur ein Alphatier akzeptieren. Das bedeutet nicht, daß dieser Hund nicht auch auf die restlichen Familienmitglieder/Rudelmitglieder reagiert.
Ich halte seit mehr als 20 Jahren Kaukasische Ovcharki und die Erfahrung hat mir gezeigt, alle Mitglieder der Familie werden als solche akzeptiert, orientieren aber tun sich die Hunde an mir, als der welcher die maßgeblichen Entscheidungen trifft. Was wiederum nichts darüber aussagt, dass man in den Augen der Kaukasen so manchen Zweifel ablesen kann.
Zurück zu deiner Frage:
Meiner Meinung nach zählen auch der Border Collie und der Australian Shepard zu den Hunden mit Charakter. In ihrer Heimat müssen sie oft sehr selbstständig an der Herde arbeiten und deshalb sag ich, ja – auch diese Hunde werden nur einen als Befehlsgeber akzeptieren.
Mein Hund hat nur ein Frauchen und das bin ich.
Hallo Carsten, was genau meinst Du mit Herrchen ? Frauchen? Falls Du den Boss meinst, dann sollte die gesamte Familie idealerweise über dem Rang des Hundes stehen. Allerdings gibt es in jedem Rudel nur je Geschlecht ein Alphatier. Grade Aussies und Border Collies sind sehr Personenbezogen, besonders wenn Sie auch noch arbeiten dürfen.
LG Susanne
Ich denke alle menschlichen Mitbewohner sind seine Herrchen & Frauchen, er sollte doch der letzte im Rang sein. Manchmal waehlt er sich auch welche von ausserhalb (Freunde, Nachbarn oder Verwandte).
Eine/n bevorzugte/n Lieblings Herrchen/Weibchen hat jeder Hund natuerlich auch, es ist die Person die am meisten nahe steht, ihn vorallem am meisten liebt, sich mit ihm beschaeftigt & ihn versorgt.
In einem Haushalt indem viele Fremde sich oeffters aufhalten, koennte man ihn anders erziehen.
Im allgemeinen sind Hunde ja jedem treu der von nah oder fern kontakt mit ihm hat, er beschuetzt und verteidigt sie, doch gehorchen und folgen ist ein prewileg der Herrcher, b.z.w. Frauchen die in seinem Zuhause wohnen.
Gerade diese Rasse (hab selber einen Aussie) sieht nur einen Person als sein Herrchen an. Eigentlich sind es ja Hütehunde die selbstständig arbeiten.
Meiner kommt mit jedem klar und spielt mit allen, aber lässt sich nur von mir was sagen. Wenn andere ihm Kommandos geben schaltet er auf Durchzug, wenn ich mit ihm arbeite sind in der Unterordnung 96 Punkte drin. Das zeigt, dass er es kann wenn er will.
Ich find das klasse, er brauch nicht auf jeden hören. Tun wir Menschen doch auch nicht 🙂
Der Hund akzeptiert einen Boss, was aber nicht heißt, das er auf die anderen Familienmitglieder nicht hört.
Ein Hund respektiert nur einen Rudelführer,die Anderen werden akzeptiert.
Also ich habe eine Goldi Hündin. Sie sieht mich als ihr Frauchen und Rudelführer.
Aber ich denke wenn ein Hund von klein auf dran gewöhnt ist auf mehrere Menschen zu hören ist das kein Problem.
Wichtig ist nur das die Erziehungsmassnahmen die gleichen sind. das heißt das er bei allen die er als Herrchen / Frauchen ansehen soll, die gleichen Befehle benutzen und das ihm bei allen das gleiche erlaubt bzw verboten wird. Dann kann es funktionieren.
Ich würde auch sagen das einen EINE Hauptperon gibt (Leittier) und danach immer der (für den Hund) rangniedrigstere. Bsp.: Meine 2 Hunde sehen mich als das Leittier an, akzeptieren aber meinen Freund (von dem die Hunde eigendlich sind) als ihnen übergeordnetes Rudelmitglied an. Das heißt wenn mein Freund die Hunde auffordert mit ihm nach draußen zu gehen sehen sie erst mich an und holen sich sozusagen ihre bestätigung! Ist machmal schon ziemlich witzg!
Grundsätzlich bilden Hund und Mensch keine Rudel (zwei unterschiedliche Spezies bilden biologisch betrachtet keine Rudel, sondern lediglich eine Partnerschaft).
Wenn wir aber bei den Rudelbegriffen bleiben, ist der Hund in einer mehrköpfigen Familie das Omega-Tier.
Heißt: über ihm stehen nicht nur das Alpha-Paar sondern auch die Beta-Mitglieder!
In einer typischen Familie wäre das nun vereinfacht gesagt: Eltern Alpha, Kinder Beta und Hund Omega.
In einem Wolfsrudel gibt es immer Alpha, Beta und Omega – wobei letzterer meist der Prügelknabe ist (siehe Bloch).
Grundsätzlich hat der Hund aber eine spezielle Bezugsperson, an die er sich besonders stark bindet. Das muss aber nicht die Person sein, die das Futter reicht.
Häufig kommt es vor, dass die Hausfrau und Mutter sich den ganzen Tag um Kinder und Hund kümmert, Gassi geht und füttert und kaum kommt der Mann nach Hause, der den Hund nicht beachtet und schon ist der Hund Feuer und Flamme für diesen und die Hausfrau schwer beleidigt.
Das liegt daran, dass der Hund Herrchen als Alpha betrachtet und ihn eben umschmeichelt, um seine Gunst zu erhalten.
In unserem Fall ist es so, dass mein Freund und ich nicht zusammen wohnen. Die Hunde sehen sich gegenseitig und uns (also ich Rosa, er meine Layla) meist nur am Wochenende.
Layla sieht mich als Alpha und Bezugsperson in meiner Familie (ich stehe für sie auch über meinem Vater und meinen beiden Brüdern – dass Hunde gerne Männer als Alpha bevorzugt betrachten stimmt und liegt an der tiefe brummigen Stimme), Rosa meinen Freund. Sind wir alle zusammen, sieht Layla wohl meinen Freund als Alpha, klammert sich aber dennoch stark an mich. Vor meinem Freund hat sie Respekt und duckt sich vor ihm immer, obwohl er ihr nie was getan hat (darum bin ich mir über die tatsächliche Beziehung gar nicht sicher). Sie bezieht sich immer voll auf mich und vertraut mir regelrecht blind.
Ein Hund vertraut seiner Bezugsperson und Alpha und hat nicht etwa Angst vor ihm. Das macht eine echte Beziehung aus.
Ein echtes Alpha-Tier hat auch echte Führungsqualitäten und ist vertrauenswürdig!
Tatsächlich ist es so, dass ein prügelnder Führer gar nicht als Alpha betrachtet wird, seine Führungsqualitäten werden in Frage gestellt und er wird missachtet!
Ein Tier kann durchaus mittels Gewalt folgen. Aber das nur aus Angst.
Ein Alphatier muss das Vertrauen seiner Anhänger haben, dass diese ihm folgen und ihm vertrauen, dass er für Nahrung sorgt und für Sicherheit.
Ich empfehle dazu neuere Literatur. Es ist sogar bereits heraus gefunden worden, dass es im Rudel (bei Wölfen) eine Art Unter-Alpha gibt. Eine Art Executive.
Übrigens: Layla ist ein Mix aus Australian Shepherd und Altdeutscher Hütehund Schlag Schafspudel und Rosa ist ein Mischling aus Husky-Wolf-Mix und Straßenhund Griechenlands.
Es kann immer nur ein Herrchen/Frauchen geben!
Die haben den direkten Bezug!
Das heisst nicht, dass sie auf keinen anderen Menschen hören würden.
Wenn mein Freund meinem Hund etwas sagt, dann schaut der üblicherweise zu mir herüber und wartet meine Reaktion ab, nach dem Motto, was sagst Du dazu.
Wenn ich dem Hund meines Freundes einen BEfehl erteile, verhält es sich ebenso.
Letzten Endes befolgen sie dann aber beide dem Befehl.
Wenn wir alleine sind, werden wir beide als Befehlsgeber ohne Widerspruch akzeptiert.
Aber absolute Bezugspersonen gibt es immer nur eine.
Die kann im Leben auch mal wechseln, laufen aber nie nebeneinander.
Hunde haben nur einen `Leithund´. Denn in der Rangordnung gibt es keine ´gleichwertigen´ d.h. entweder steht man unter jemanden oder über jemanden (in der Rangordnung), also geht es schon alleine deswegen nicht so wirklich, denn wenn man sagt der Hunde hätte mehrere Herrchen oder Frauchen dann müssten diese „mehreren Herrchen oder Frauchen´´ auf gleicher Höhe stehen. Also denke ich es gibt nur ein Herrchen.
Außerdem merken die Hunde es auch wenn z.b. ein Kind in einer Familie (oder Rudel) ist ob das Kind unter den Eltern in der Rangordnung steht oder nicht denn er spürt sozusagen dass – im Normalfall steht das Kind unter den Eltern – das Kind zum Beispiel bei einem Streit sich unterordnet. Das Problem dabei kann oft sein dass der Hund dann meint dass das Kind auch unter ihm steht (besonders wenn das Kind vor dem Hund angst hat) und da muss das Kind dem Hund eben seine Stellung klar machen.
Aber das heißt nicht das der Hund andere Menschen nicht auch sehr gerne hat.
PS: Es ist oft so das der Hund erst nach sogar 1 oder 2 Jahren so richtig weiß zu wem er gehört (doch die Rangordnung wer am höchsten steht und so, weiß der Hund natürlich schon viel früher )