Warum hat meine Hündin heute einen Hund mit dem sie sich sonst versteht einfach angegriffen?
Heute kam es zu einem Zwischenfall, der mir zu Denken gibt.
Meine Hündin (eigentlich sehr lieb und mit fast jedem Hund verträglich,es gibt 2 Ausnahmen) hat heute einen Rüden, den sie eigentlich sehr gerne mag angegriffen. Auf mein Komando und auf das Taschen dazwischenhalten der anderen Damer lies sie zwar von dem Rüden ab,
aber trotzdem verstehe ich nicht, was heute in sie gefahren war???
Da wir seit einiger Zeit überlegen uns einen zweiten Hund (einen Welpen) zuzulegen, bin ich jetzt natürlich am zweifeln.Was wird sie mit so einem kleinen Hündchen anstellen,wenn sie jetzt sogar schon auf einen losgeht,den sie eigentlich mag?
Dazu muss ich allerdings sagen, dass diese Dame mit dem Hund (an der Leine) bis zu unserer Terasse kam in der ich mit meiner Hündin (ohne Leine) stand.Wir unterhielten uns, während der andere Hund ein bißchen rumschnüffelte und meine Hündin wie schon erwähnt bei mir stand (besser gesagt hinter mir, als ob sie sich verstecken wollte). Der Rüde wollte sie nämlich anfänglich beschnuppern, dass hat meine heute aber nicht gewollt (normal mag sie es) und daher fing sie an zu knurren.
Dieses Knurren ist zwar eine Androhung und jeder weiß wenn man auf das knurren immer noch keine Ruhe gibt,dass dieser Hund auch beißen könnte. Aber da ist der Haken ja, mein Hund knurrte, der andere lies ab, schnüffelte nur am Terassenzaun rum und aus
heiterem Himmel sprang meine Hündin auf in und knurrte und es sah so aus als ob sie auch biss, wie eine WILDE.Verletzt hat sie in nicht, aber es hörte sich böse an.
Kann ich jetzt davon ausgehen, dass sie den Welpen zerbeißen würde oder was meint ihr?Ich muss noch dazusagen, dass die Hündin meiner Freundin und die Hündin meiner Schwester schon öfter mal 14 Tage oder auch schon etwas länger bei uns waren und das dass ziemlich gut klappte. Wir gingen mit ihnen gemeinsam Gassi , sie lagen mit einem Abstand von ca. 1 m auf dem Boden, nur wenn unsere Hündin höher lag als die andere dann gab es von unserer ein geknurre.Kurze harmlose Keilereien gab es auf die 14 Tage zwar auch aber nichts schlimmes.Auf der Straße (neutralem Boden versteht sie sich mit allen, sie war auch in der Hundeschule und da gab es auch keine Probleme mit Hunden, ausser das da unsere Hündin ab und zu von einem Größeren auf´s Kreuz geschmissen wurde, weil sie so dominant war (Betonung liegt bei war).Sie folgt auf´s Wort und ist eigentlich wie schon oben erwähnt eine ganz LIEBE.Meinem Sohn ist aufgefallen, dass sich zu diesem Zeitpunkt als unsere Hündin austickte ein weiterer RÜDE auf unserem Grundstück befand.
Könnte dies der Grund dafür gewesen sein?
Kann mir jemand Tips geben?
Hallo wuschel,
danke für deine schnelle Antwort.Das mit der Leine könnte schon ein Grund sein, denn in der Hundeschule hieß es immer vor betreten des Grundstückes alle Hunde von der Leine nehmen.
Ich dachte zwar mehr, dass das wegen aggressiven Verhaltens an der Leine dort steht, aber vielleicht sind freilaufende Hunde auch auf Hunde an der Leine aggressiver????
Hallo Özlem,
mein Hund ist normal eben nicht so,
er liebt sogar andere Hunde, deshalb war ich ja so verblüfft.
Unsere Hündin war auch in der Hundeschule und sie benahm sich vorbildlich.Ausserdem gehorcht sie aufs Wort. Sie hat auch sehr viel und zwar täglich Kontakt zu anderen Hunden und sie spielt auch mit Ihnen, dabei bemerkt man garnicht, dass sie im März schon 8 Jahre wird.Mit der Hündin meiner Schwester gab es nur kurze Keilereien, weil die Hündin (Golden Retriever) Übergewichtig (ca. 50 bis 55 kg) meiner Hündin (Zwergcollie/Zwergpudelmischling) 13 kg mit Vorliebe ins Kreuz springt.Dies tut selbstverständlich weh und daher kommt es eben zu Keilereien.
Danke für Deine Antwort
Hallo Sandra
mein Hund knurrt mich nicht an und beißen war bis heute ein FREMDWORT für sie.
Ich bin Ihr gestern erst unabsichtlich natürlich mit Stöcklschuhe auf die Pfote gestiegen und sie hatte verständlicherweise nur gewinselt.
Was ich noch zu allem hinzufügen will ist,
dass ich sie heute weder ausgeschimpft noch am Nackenfell gepackt oder geschlagen habe ich bestrafte sie mit Nichtbeachtung und sie schämte sich (zurückgelegte Ohren und eingestecktert Kopf und immer wieder suchte sie BLICKKONTAKT.Ich sagte nur immer wieder zu Ihr, dass man das nicht tut mit einem deutlichen NEIN und Du warst BÖSE) ich hoffe das war nicht falsch ich war zwar mit Ihr in der Hundeschule und wir (vor allem auch ich) haben viel aber doch nicht alles gelernt.
Danke an alle
Obwohl ich schon soviel geschrieben habe fällt mir noch was ein.
Meiner Freundin Ihre Hündin und die Hündin meiner Schwester sehen sich nicht so oft.Die Hündin meiner Schwester und meine ca. alle 8 Wochen und die Hündin meiner Freundin war bei uns mal auf Urlaub da hatten sich die Hunde bestimmt 1 Jahr nicht mehr gesehen.
Hallo mausihun…
du hast recht.Sie verstehen sich bereits wieder.Inzwischen haben wir einen Welpen (Weibchen), als der Rüde diese jedoch durch den Zaun anknurrte, hat ihn meine Hündin ganz wild angebellt und er hörte sofort auf.
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Ich denke, es lag daran das der andere Hund an der Leine war, damit ist er an sein Rudel-Frauchen gebunden und sie konnten nicht richtig miteinander spielen, der verlängerte Arm->Leine war im Weg. Der Hund kam mit Leine auf Deinem Hund sein Revier, ohne Leine wäre es bestimmt besser aus gegangen.
Bin mir nicht ganz sicher, da selbst nicht viel Erfahrung.
Nachtrag: Mein Hund geht auch auf Besuch zu anderen Hunden und anders rum, nur kommen sie ohne Leine rein, das ist wichtig! Ich mach meinem Hund die Leine vor der Wohnung des anderen Hundehalters ab und sie begrüssen sich stürmisch, aber lieb.
Jetzt, nachdem ich die anderen Beiträge und mir Deinen Text nochmals genau durch gelesen habe, bin ich mir fast sicher, es lag an der Leine, eigentlich am Halter der Leine!
Revierverhalten, Dein Hund hat nichts anderes getan als das ureigene ihm zugewiesene Revier gegen „Eindringlinge“ zu verteidigen. Der Zeitpunkt wann der Verteigungsmechanismus einsetzt ist nicht nachvollziehbar oder erklärbar.
Einem Welpen wird Euer Hund im Normalfall nichts tun, da durch den sogenannten Welpenschutz ein Angriff (immer ausgehend vom Normalfall) verhindert wird. Um sicher zu sein solltet ihr einen Test mit dem in Frage kommenden Welpen auf neutralem Boden durchführen und dann einen Test in den eigenen Räumlichkeiten ausführen.
Viel Glück und ein schönes Weihnachten !!
Ich schätze mal, bisher sind Begegnungen mit diesem Rüden auf neutralem Boden verlaufen. Das war wohl ein reines Revierverteidigungsverhalten. Hat übrigens nichts mit Rangordnung oder Dominanz zu tun. Jedes Rudelmitglied verteidt das Revier des Rudels gegen „Eindringlinge“. Dass sie die anderen Hunde deiner Freundin und Schwester akzeptiert liegt daran, dass sie wohl an deren Besuche gewöhnt ist.
Es bedeutet natürlich nicht, dass deine Hündin einen einziehenden Welpen zerreissen würde. Aber du musst bedenken, dass ein Welpe bei fremden Hunden keinen Welpenschutz genießt.
Wenn du nun vor hast einen weiteren Hund anzuschaffen, dann solltest du deine Hündin bei der Auswahl dabei haben. Sie sollten sich sympathisch sein und zueinander passen. Ich würde davon abraten, einen Welpen auszuwählen und einfach so von heute auf morgen (aus Sicht deiner Hündin) ihr vor die Nase zu setzen.
Wollt ihr den Zweithund aus dem Tierheim oder vom Züchter holen? Egal wo – nimm dir Zeit. Nimm deine Hündin jeweils mit und geh mit beiden Hunden Gassi. Beobachte, wie deine Hündin sich verhält.
Es kann auch zwischen Hunden Antipathie geben.
Leider ist es nicht selten, dass ein Hund einen Zweithund nicht akzeptiert. Es gibt sogar Fälle, wo Hundehalter ihre Tiere bei Abwesenheit trennen müssen, weil sie sich sonst gegenseitig umbringen würden. Ich denke nicht, dass du solch eine Situation willst.
Bei Welpen kann es schwierig werden. Welpen sind tapsig und noch völlig unbedarft. Sie übergehen gerne Warnungen und überschreiten Grenzen. Normalerweise werden sie schlicht dafür gerügt. Wenn ein Hund aber schon dazu neigt gleich in die Vollen zu gehen, kann es auch schon mal im Tod des Welpen enden.
Auch kann es vorkommen, dass der Welpe einen psychischen Knacks davon trägt. Wenn er immer hart gerügt wird und die erwachsene Hündin wenig Interesse an ihr hat und der Welpe wenig bis keine Möglichkeiten bekommt, sein Welpentypisches Verhalten auszuleben, kann es sein, dass er im Erwachsenenalter anderen Hunden gegenüber genauso ungeduldig und harsch wird.
Wenn du also merkst, dass deine Hündin den Welpen nicht mal auf neutralem Boden akzeptiert, solltest du von diesem Vorhaben Abstand nehmen.
Wenn ihr weiterhin einen Zweithund haben wollt, dann probiert es mit einem bereits ausgewachsenen Tier. Hier kann man eher davon ausgehen, dass bei passender Sympathie eine Beziehung aufgebaut werden kann. Ein erwachsenes Tier hat nicht die unbedarfte Art eines Welpen und nimmt Warnungen ernst und geht in Beschwichtigung über oder ähnliches.
Ich würde dann auch eher zu einem Rüden raten. Denn zwischen den Geschlechtern gibt es keine merkbare Rangordnung. Ein gesunder Rüde lässt eine Hündin meistens gewähren.
Eine weitere Hündin würde evtl. in den offenen Kampf gehen.
Bei erwachsenen Tieren aus Tierheim oder Tierschutz kann man die Sympathie testen und das Tier auch mal mit nach Hause nehmen.
Wünsche viel Erfolg!
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Ich hätte eine weitere Idee, die mir einfällt, wenn ich meine eigene Hündin angucke.
Sie ist sehr lieb und super verträglich. Spielt nur gerne etwas rabiat. Wenn sie aber anderen Hunden gerade erst begegnet (egal ob sie sie bereits kennt oder nicht), geht sie erst mal in die Sphinx-Stellung und lässt sich beschnüffeln. Je nach Individuum legt sie sich auch schon mal zur Seite und dann fängt plötzlich das Spiel an.
Wenn es ihr aber zu eng wird, wenn sie zwischen unsere Beine geraten oder sie an der Leine ist und ein anderer Hund an der Leine mit ihr spielen will und ihr Bewegungsraum eingeschränkt wird, dann wird sie böse. Dann fängt sie an abzuschnappen und zu warnen und drohen. Das mag sie nicht. Das ist ihr unangenehm und fertig.
Kann es sein, dass deine evtl. auch ein Problem damit hat, wenn es ihr zu eng wird?
Eng ist übrigens ein sehr dehnbarer Begriff. Jedes Tier versteht unter seiner eigenen Individualdistanz, in der er sich wohl fühlt, was anderes. Die einen brauchen min. 2 Meter Abstand, während andere Hunde wieder erst unter 30cm Nähe Probleme bekommen.
Beobachte das mal. Beobachte auch, wie sich deine Hündin gegenüber diesem Rüden auf neutralem Boden verhält.
Ich glaube nicht,das du Probleme mit einem Welpen haben wirst.Natürlich mußt du auch da ein paar Regeln beachten,wenn du den Kleinen quasi in euer Rudel einführst,so das sich dein Ersthund nicht benachteiligt und überfordert fühlt.Du kennst deinen Hund und die Frage,wie sozialverträglich er mit anderen Hunden ist,erkennst du nicht daran,wie er an der Leine und auf deinem Grundstück reagiert.Unsere Hunde verteidigen auch unser Grundstück und bellen andere Hunde hinter dem Zaun an,mit denen sie außerhalb dieses Grundstücks aber spielen,ohne Probleme.Bei uns in der Hundeschule passiert es auch,das die freilaufenden,spielenden Hunde ,die Hunde die an der Leine sind,erstmal anbellen und anpöbeln.Das wird natürlich unterbunden,aber es passiert bei manchen Kandidaten immer wieder.Generell ist der Mensch dafür verantwortlich,wie sozialverträglich sein Hund wird.Und wenn du deinen Hund von Anfang an nicht mit anderen Hunden hast spielen lassen(frei,ohne Leine),ist das schon mal ein grober Fehler,den du schwer wieder beheben kannst.Wichtig ist,das dein Hund DICH niemals anknurrt und er auch auf dich hört,wenn du sein Gehabe unterbinden willst.Such dir doch mal Möglichkeiten wo dein Hund regelmäßig mit anderen frei toben kann.Die Hunde lernen dann automatisch,wie sie sich untereinander zu verhalten haben.Hundeschule wäre eine Idee,oder eine Hundepension,auch dort könnte der Hund z.B.mal einen Tag pro Woche oder so mit anderen frei im Kontakt sein.Es ist immer schwierig,wenn Leute ihre Hunde an der Leine haben,weil er ja ach so aggressiv ist,und ihn dann noch anschnauzen weil er Terror macht,sobald ein Hund an ihm vorbeigeht.Viele haben ihre Hunde ja auch dort angeleint,wo es ausdrücklich gestattet ist,ihn ableinen zu können,wo ander Hunde laufen.Der Hund ist immer nur an der Leine und weiß nicht,wie er sich verhalten soll.
Hi,
Ganz eindeutiges Revier verhalten . Der Rüde kommt ihr zu nah, sie knurrt, er weicht .Er schnüffelt aber weiterhin an der Grenze zu ihrem Revier und zack gibts eine auf den Deckel. Denn sie ist wie jeder Hund terretorial und verteidigt ihr Revier . Allerdings versteh ich nicht warum du ihr das durchgehen lässt. Du standest vor ihr und sie hinter dir…du bist doch das „Alphatier“ und müßtest sie zurechtweisen ,denn wenn du dabei bist muß sie sich nicht so aufführen. Den Schutz im Rudel gibst du ihr doch.
Wenn sie ansonsten eine liebe Hündin ist, dann denke ich das ein Zweithund, in dem Fall ein Welpe, kein großes Problem ist . Führe sie langsam an das neue Rudelmitglied heran und lass ihr Zeit. Anfangs ist sie bestimmt unheimlich abgeneigt und wird vor dem Welpen verschwinden wollen, lässt ihn nicht in ihre Nähe..das gibt sich mit der Zeit . War bei uns genauso, nach 3 Wochen war meine Hündin bei der Schäferhündin meines Freundes voll akzeptiert .
Noch was zum Welpenschutz : Fälschlicherweise wird immer davon ausgegangen das Welpen diesen Schutz allgemein haben. Das ist nicht richtig ! Nur im eigenen Rudel besteht dieser Welpenschutz . Ein Welpe ist für einen fremden Hund kein Rudelmitglied. Bitte daran denken.Als Welpenbesitzer stehst du in der Verantwortung „gut auf deinen Kleinen aufzupassen, damit er möglichst viel Positives erlebt“. Das Soll heißen: Ermögliche dem Welpen viele angenehme Kontakte mit Artgenossen .Vergewissere dich aber vorher , dass das Gegenüber wirklich zu den freundlichen und wesensfesten Hunden zählt.
Wenn es zwar gefährlich aussah, aber nichts Ernstes passiert ist, war das wohl nur ein nicht so zarter Hinweis Deine Hündin, daß sie hier Hausrecht hat und der andere Hund nur das tun darf, was sie erlaubt. Da wird dann erst mal eine kurze wilde Show veranstaltet und ausprobiert, wie der andere reagiert. Es ist zwar schwer, aber normalerweise geht man da nicht dazwischen.
Also am Nackenfell packen und ziehen muß tabu sein, das machen Hunde untereinander nur, wenn sie sich töten wollen. Im Nacken packen und runterdrücken wäre Zurechtweisung nach Hundeart. Aber alle Strafmaßnahmen müssen SOFORT geschehen, einen Hund stundenlang nicht beachten ist Blödsinn, weil der Hund nicht weiß, worum es geht und unsicher wird.
Also das Revier verhalten tritt bei Hunden eigentlich nur in den eigenen vier Wänden ein, kann aber auch draußen passieren wen euer Hund immer auf einer anderen Straßen seite gelaufen ist bis auf dem Tag. Du schreibst aber, sie trifft oft auf andere Hunde und da ist nie was passiert. Also mach dir erst mal kein gedanken,würde sie aber beim Gassie gehen an der Leine erst mal lassen um zu zeigen das sie auch draußen nicht alles darf!
Wegen dem Welpen den ihr euch holen wollt, das ist eine sache für sich den der Welpen schutz zählt nur bei seinem eigenem Rudel und bei der Mutter noch nicht mal beim Vater oder anderen kleinen Hunden ! Ich würde erst mal mit deinem Hund zu den Welpen hin gehen und schnuppern lassen und auch mal zu euch nach Hause nehmen wen sie sich da immer noch verstehen kein Problem. Muss aber alles selber haben wie napf und platz ! Aber es kann auch passieren das euer hund erst mal für eine weile zeigen will ich habe das sagen und du bist unter mir, meist klärt sich das aber in dem man sie einfach lässt auch wen sie sich mal angläffen auch mal Knaben aber nicht beißen.
Viel glück
Ist deine Hündin am Beginn der Läufigkeit. Dann werden Rüden heftig abgewehrt, weil sie zudringlich werden. Du als Hundehalter bemerkst dies gar nicht, warte also erst einmal die Zeit ab, bis die Läufigkeit vorbei ist und bring dann beide Hunde wieder zusammen, dann ist wieder Friede, Freude, Eierkuchen.
Variante 2: Führt deine Hündin Junge ? Wahrscheinlich nicht, sonst wolltest du keine anschaffen. Aber der Ersatz von Jungtier kann auch ein Spielzeug des Hundes sein, dem der Rüde zu nahe kam. Unsere Hündin hatte einen Ball, der ein kleines Loch hatte und deshalb seltsam quietschte, wenn die Hündin ihn ins Maul nahm. Als wir den heimlich wegnahmen, wurde sie wieder normal.
Variante 3: War etwas Fressbares in der Nähe versteckt ? Dann sollte der andere gefälligst verschwinden. Bei Futterneid gibt es kein Pardon.
Variante 4: Fällt mir im Moment nichts ein. Lass die Hunde in drei Wochen sich freilaufend begegnen und beobachte sie. Sie werden dir zeigen, ob sie sich noch mögen.
Dein Hund hat instinktiv gehandelt. Da der Rüde sich in ihr Revier begeben hat, wollte sie ihr Revier verteidigen. Du erwähntest außerdem, dass deine Hündin dominant ist, ein weiterer Grund dass sie so handelte. Möglich ist auch, dass sie kurz vor der Läufigkeit war. (kastriert?) Sie hat den Rüden nicht verletzt beim Kampf, also hat sie nicht bösartig gehandelt. Die Laute der Hunde ist normal auch wenn sie sich schrecklich anhören. Sie hat den Rüden mit knurren gewarnt, doch der konnte nicht ausweichen, zwecks Leine und Frauchen, also hat sie angegriffen.
Ihr handeln heißt nicht, dass Welpen nichts werden. Jeder kleine steht unter „Welpenschutz“, das heißt, jeder normal sozial entwickelter ausgewachsene Hund wird ihm nichts tun. dafür kann man natürlich nie eine Garantie geben. Versuch ist die beste Möglichkeit. Aber aus eigener Erfahrung, wir haben selber eine sehr dominante Hündin, die viele Machtkämpfe macht, auch außerhalb ihres Reviers. Wir wollten einen 2. Hund, am besten einen Rüden und etwas kleiner als sie. Das hat wunderbar funktioniert. Er war sehr schüchtern undsensibell und sie hat sich sozusagen als Beschützer gesehen. So klappt das meistens auch bei Welpen. Man muss nur darauf achten, dass man den älteren Hund nie das Gefühlgibtt, an 2. Stelle zu sein, dann könnte sie eifersüchtig werden und das wäre für den welpen nicht so gesund bzw. kann sich auch auf den Menschen nachteilig entwickeln.