Warum haben so viele Leute Angst vor den Strassenhunden ?
Viele Farangs (Fremde) sind hier mit dem Stock unterwegs um sich vor Hunden zu schuetzen !Seit 3 Jahren lebe ich nun in Thailand, mich hat noch nie ein Strassenhund angefallen oder gebissen , obwohl ich jeden Morgen 1 bis 2 Std. laufen gehe ! Mit meinem Mann bin ich auch oft auf dem Motorrad unterwegs. Wir haben keine Probleme mit den Hunden hier.
Weil einige Hunde keine Grenzen kennen!
Nachtrag:
Bin selbst aus Griechenland.
Dort habe ich gesehen dass 2 Hunde
auf 2 Frauen die am Strand lagen immer
auf sie gesrungen sind und die Frauen die
Hunde nicht sehr schnell losgeworden sind.
Sie haben sich ruhig verhalten.
Das war in dieser Situation richtig,
denn die Hunde sind dann irgendwann weg!
Doch hätten sie sich anders verhalten oder
wären sie auf Kinder gesprungen, weiss ich nicht
wie die Hunde reagiert hätten!
(Özlem, schönen Gruß, bin auch aus Katerini).
Ich habe nix gegen diese herrenlosen Hunde ,mir tun sie auch Leid -aber du musst gestehen das die auch Krankheiten haben können.
Kein Respekt, keine Achtung, kein Verständnis – und aus diesem gefährlichen u. dummen Gefühlecocktail ergibt sich zwangsläufig Angst. Das ist immer so. Nicht nur Hunden gegenüber. Leider.
Wer nur den Hauch von Mitgefühl hat, weiß, dass diese Hunde einfach nur arme Seelen sind, die keinem etwas zuleide tun. Du sagst ja selbst – ihr habt keine Problem. Die Hunde haben meist mehr Angst vor den Menschen als umgekehrt …
Und leider ist Tierschutz in Asien kein Thema. Ansonsten würde man das Problem mit den armen Hunden (u. auch Katzen) in den Griff bekommen – ohne sie qualvoll u. sadistisch zu töten. (Diese Massentötungen gibts ja immer wieder, um der vielen Streuner Herr zu werden. Aber es wird nur das Problem angegangen. Nicht die Wurzel. Sehr kurzsichtig.)
LG,
tippfeler
PS: @Frank G. – Ja, Du hast völlig Recht – es ist auch die übertriebene Hysterie des Westens. Und das nicht-sehen-wollen, was in Mastbetrieben u. Co vor sich geht.
es ist in thailand praktisch unmoeglich den hunden aus dem weg zu gehen, ich habe auch ein gewissen grundrespeckt vor hunden, das liegt aber nicht an Thai-Hunden … das ligt daran das ich mehr als genug schlechte erfahrung in Deutschland mit hunden hatte.
in Thailand ist mir nach jahren noch nie etwas passiert …
manchmal klaeffen die, was sich meisst dann in ein massengebell auswirkt (gruppenzwang oderso) … aber passieren tut nix.
wenn man stehen bleibt oder auf die zulauft halten die immer sicherheitsabstand .. (ausser die die mich kennen)
auch ist die zahl der menschen die von hunden gebissen werden doch eher gering in Thailand.
ich denke das die angst Importiert ist aus Erziehung und Gefahrenauffassung der westlichen welt.
Es erklärt sich aus der Zugehörigkeit zum Kulturkreis. In den westlichen Ländern herrscht eine gewisse Hysterie gegenüber Lebewesen die sich frei bewegen. Alles muß reglementiert werden udn so sein wie im Westen. Deshalb muss, nach dem Verständnis der meisten Westler, der Hund an die Leine, in den Zwinger oder an die Kette. Und wenn sich in irgendeinem Land dieser Erde die Gesellschaft erlaubt die Hunde frei laufen zu lassen, dann muss der Knüppel raus geholt werden.
Strassenhunde, besser Pariahunde, gehören in der asiatischen Kultur zum Alltag und nicht nur da. Ich sage nicht, dass die teilweise, massenhafte Tötung richtig ist. Doch solange in den westlichen Ländern, trotz modernster Tötungseinrichtungen und massenhaften Vorschriften, Schweine bei lebendigem Leibe gebrüht werden, weil nicht richtig gestromt und gestochen wurde, Rinder nicht richtig gestromt und / oder nicht richtig mit dem Bolzenschussgerät betäubt über Bandanlagen zum finalen Stich transportiert werden, ähnliches trifft auch auf Pferde-, Schaf- und Ziegenschlachtungen zu, sollte sich um seinen eigenen Scheiß kümmern und nicht um das, was in Asien passiert.
Das Grundübel ist, dass keiner seine Hausaufgaben macht.
Um Fehlurteilen vorzubeugen. Ich bin Hundehalter und halte seit mehr als 20 Jahren Kaukasische Ovcharki. Ich bin Fleischesser und kein Vegetarier.
Weil es vielerorts so ist,daß diese verwilderten Tölen eine echte Gefahr darstellen.Sie sind wieder Wildtiere geworden,Raubtiere,die den Menschen als unmittelbaren Konkurrenten um die vorhandene Nahrung und die vorhandenen Schlafplätze ansehen,und ihn dann auch angreifen,wenn sie es für nötig halten.
Thailindische Verhältnisse kenne ich nicht.Sehr wohl aber spanische,griechische und rumänische.Dort haben sich diese Viecher zu einer echten Plage entwickelt.Die Bemühungen der örtlichen Behörden,diesem Problem Herr zu werden,werden aber immer wieder von fehlgeleiteten,sozialromantischen deutschen (selbst ernannten) Tier „schützern“ unterlaufen und sabotiert.Sie verschleppen diese gefährlichen Biester dann nach Deutschland,und verhökern sie an andere sentimental- verquaste Tierromantiker gegen gutes Geld.Diese wiederum geben weiteres Geld aus,um diese Wildtiere wieder zu zähmen und sozialisieren.Was in 90% der Fälle schiefgeht,und dazu führt,daß unsere THs voller und voller werden.
Wer in den o.g. Ländern nur mit Stock bewaffnet auf die Straße geht,wird seine Gründe haben.Bevor ich mich oder jemand anderen von so einer Wildtöle anfallen lasse,sorge ich im Vorfeld präventiv dafür,daß es zu so einem Vorfall gar nicht erst kommt.
weil sie schon mal gebissen wurden ?
Ich komme selbst aus der Türkei und mein Freund aus Griechenland. Ausserdem habe ich eine spanische Kollegin.
Meine gesamte Verwandtschaft (wir stammen aus Erzincan im tiefen Osten der Türkei), die meines Freundes (Thessaloniki, Katherini, Dhrama und teilweise Schwarze Meer-Region) und eben meine Kollegin konnten mir noch nie negatives über Straßenhunde erzählen.
Wenn ich in diesen Ländern, Gegenden, Regionen unterwegs bin (unser türkisches Dorf liegt in den Bergen mit Wäldern, wo es heute noch Wölfe gibt und die Hunde teilweise verwildert im Wald leben), bin ich nur Hunden begegnet, die Hunger hatten. Hab ich sie gefüttert oder sogar gestreichelt, trauten sie sich an mich ran.
Ich habe nur positive Erfahrungen machen dürfen. Sogar mit verwilderten Parias.
Selbst meine Uroma kann nur solche Geschichten erzählen.
Leute die vor diesen Hunden Angst haben, können durchaus mal gebissen worden sein. Aber ich tippe da mit ziemlicher Sicherheit darauf, dass dieser Hund nicht grundlos zugebissen hat. Auch nicht aus Ressourcenverteidigung, sondern aus Notwehr!
Die einzigen Menschen die ich kenne, die jemals gebissen worden sind, haben sich selbst in diese Situation hinein manövriert.
Verhält man sich dem Tier gegenüber mit Respekt und gebührendem Abstand und ohne sie unnötig zu ängstigen oder gar in die Enge zu treiben, passiert nichts!
Solche Leute sind entweder selbst schon gebissen worden (aus welchen Gründen auch immer) oder haben sich von Medien hoch puschen lassen, dass jeder Hund potenziell gefährlich ist (hat ja Zähne!).
Weil Menschen bescheuert sind!
Ich kenne das Problem aus Mexico. Die Straßenhunde gehen nicht auf Menschen zu, die haben zu viel Angst. Gefährlich sind die Hunde, die zu einem Grundstück gehören und Nachts auf alles losgehen was sich bewegt, um das Terrain zu bewachen.
Da bin ich auch nur mit den Taschen voller Steinen unterwegs.
Sie rennen sofort weg, wenn man so tut als würde man werfen.
Jedenfalls die meisten.
Da sich diese Hunde nachts auf den Straßen treffen, glauben viele Leute, dass es Streuner sind. Sind sie aber nicht. Sie gehören jemandem, der sie aber schlecht füttert, deshalb suchen sie nachts zusammen nach Futter. Sie bleiben aber meist in der Nähe ihres Zuhauses.
In Tepoztlan werden sie oft von der Stadt vergiftet, was sich sehr schlecht finde, da auch streunende Haushunde dabei sterben. Um die Strassenhunde kümmern sich die Zugereisten, so wie ich früher auch und es werden regelmäßig Sterilisationskampagnen durchgeführt, die auch schon Wirkung zeigen, wie ich bei meinem letzten Urlaub feststellen konnte.
Angst muß man nicht haben, aber Leute, die nicht gewöhnt sind einem kläffenden Rudel Hunde zu begegnen haben dann doch welche.
Für einige Leute sind alle Hunde Straßenhunde, die immer ein Quentchen Unberechenbarkeit in sich bergen. Es können nicht alle Leute effektiv mit Hunden kommunizieren, so wie du vielleicht. Du glaubst, es sei normal, so wie du dich verhältst, aber vielen Leuten ist es ein Buch mit sieben Siegeln, wie sie sich gegenüber Tieren verhalten sollen. Das ist doch in Thailand nicht anders als in Deutschland. Jedes Kind, das mal von so einem Köter angefallen wurde, wird dir sagen können, warum Leute Angst vor Hunden haben. Schön für dich, wenn du so gelassen und souverän wirkst, daß dich die Hunde in Ruhe lassen. Aber wilde Hunde sind ein Phänomen, daß die Ausländer, frisch in Thailand angekommen, aus ihrer Heimat nicht kennen. Vielleicht erklärst du ihnen das mit der Ungefährlichkeit der Straßenköter mal, anstatt hier über sie zu lästern.
einige Hunde haben villeicht krankheiten oder die TOLLWUT… einige Hunde fressen Menschen…