(mal wieder) Hund bleibt nicht allein?
Hi,
ich hab hier schon viel zum Thema Hund allein lassen gelesen und auch schon viel mit meinem Hund ausprobiert ( kurz allein lassen, Bachblütentherapie gegen Ängste war ein Tipp von meinem Tierarzt, Radio laufen lassen ja sogar allein Dvd sehen durfte meiner.Leckerlis lässt er liegen, Spielzeug egal wie toll es ist und es ist toll den sobald ich wieder da bin ist es seine erste Tat diese zu fressen oder damit zu spielen.
Hat alles wie der Titel meiner frage schon sagt nicht geholfen.
Er bleibt auf seinem Platz liegen wenn ich im Bad oder sonst wo in meiner Wohnung bin aber sobald ich die Haustür hinter mir zumache jammert er los.
Er macht nichts kaputt oder so, er läuft nur in der Wohnung panisch umher und jammert an der Tür. Er ist inzwischen 1 1/2 Jahre alt und ich muss mir ständig einen Hundesitter suchen, selbst wenn ich nur mal kurz Einkaufen gehen mochte.
Hat jemand noch andere Ideen was helfen kann wäre echt super.
Ich danke schon mal im Voraus
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Dein Hund hat viel Energie und hat sich an Dich sehr gewöhnt.
Du musst mit deinem Hund öfter spazieren gehn, ambesten lange ausgehen, für deinen Hund ist das wie für Dich ein Buch zu lesen, all diese gerüche und geräusche die er unterwegs spiechert, müssen in seinen Gehirn bearbeitet werden, das macht den Hund viel ruhiger, so ist es auch bei uns Menschen. das wirkt viel besser als Radio oder Pilen…
geh ambesten da wo Dein Hund andere Tiere sehen, riechen kann.
Du musst das sehr behutsam aufbauen und nicht in dr Hau-Ruck Methode verlangen.
Zunächst gehst du für einige Sekunden aus dem Raum. Dann schnell wieder hinein und lobst den Hund, wenn er ruhig ist.
Das baust du so im Minutentakt auf…erst 2 Min…dann 4 Min…danach 6 Min…und so weiter. ich weiß, es ist mühselig aber es lohnt. Und immer daran denken. den hund sehr zu loben , auch mit Lekkerlie bestätigen, wenn du wieder kommst. Ihm sagen, wie fein er das gemacht hat.
Mache auf keinen Fall den Fehler, großes Kino abzuhalten, wenn du weggehst. um beispiel….ich komme gleich wieddr, du bist ja nicht lange alleine, oder lange Verabschiedungen. Das kapiert der Hund nicht. Dreh dich um und gehe.
dein Hund muss es lernen allein zu bleiben und zwar von dir
raus aus der Wohnung gehst du ohne Abschiedszeremonie, du nimmst einfach zB den Müll und bringst ihn runter. Wieder in der Wohnung, keine Begrüßungsorgie und auch keine Leckerli, nichts von allem dem. Du gehst einfach zur Tagesordnung über, nach 3-5 min kannst deinen Hund immer noch begrüßen.
So lernt dein Hund, das du kommst und gehst wann du willst und gut ist.
Wenn du die Wohnungstür auf machst und gibst deinem Hund ein Leckerli, dann belohnst du ihn ja noch für sein Geheul. Einfach nicht beachten wenn du zur Türe herein kommst.
Am Anfang musst du das in gewissen Abständen wiederholen, der Hund lernt schnell, das es was ganz normales ist.
Du kannst ihm jedoch ein getragenes T-Shirt oder sonstiges Kleidungsstück von dir in sein Körbchen tun, er riecht dich dann und es beruhigt ungemein.
Der Antwort von Florence ist nichts zuzufügen.
Genau so musst du es machen.
Nicht tausend Dinge ausprobieren.
Konsequent durchziehen.
Der Erfolg stellt sich nicht schnell ein, vor allem, weil du bis jetzt so viel getestet hast und dein Hund letzendlich doch Erfolg hatte.
Das er zu dich zu Hause in Ruhe läßt, zeigt, dass er sehr wohl alleine bleiben kann.
Würde er ständig hinter dir herlaufen, könnte man meinen, dass er einfach durch und durch verunsichert ist.
Das ist er aber nicht.
Im Prinzip benimmt er sich sogar frech, weil er dich zurückheulen möchte.
Würde das ein unterlegener Wolf in einem Rudel machen, gäb es vom Chef ganz schnell einen auf die Mütze.
Also mach das so wie Florence es vorschlägt. Dein Hund braucht weder Bachblüten noch Leckerlies, oder Bestätigung für sein Verhalten.
Er braucht konsequente Erziehung.
Viel Glück und Geduld dabei.
Helfen kann ich dir nicht wirklich, denn mein Hund hat sich genauso verhalten wie deiner und das, obwohl er nie wirklich allein war, denn ich habe noch 3 Katzen. Alle gut gemeinten und guten Tipps, die hier auch schon genannt wurden, blieben bei ihm ohne Erfolg. Wo kommt dein Hund her, ich meine damit, hast du ihn von der Welpenzeit an oder hat er schon woanders gelebt? Hat er schlechte Erfahrungen gemacht, ist viel allein gelassen worden oder ähnliches? Dann ist er ängstlich und unsicher. Sicherheit gewinnt er erst über die Jahre, wenn er immer wieder erlebt, dass du wirklich wieder kommst. Ich habe meinen Hund -wenn möglich- im Auto gelassen, wenn ich einkaufen war oder eben „sitten“ lassen, wenn ich ihn nicht mitnehmen konnte. Er ist nun 7 Jahre alt und bleibt seit ca. 9 Monaten allein zu hause, allerdings ist er nur ruhig, wenn das Licht an ist.
Geh mit deinem Hund viel raus, fahr ne Runde mit ihm Fahrrad so ca. 5 km schnell fahren das reicht schon, umso mehr umso besser, aber nicht nur alleine die Bewegung ist wichtig, vielleicht ist dein Hund auch ehr ein „Denker“ dann beschäftige ihn viel mit seiner Nase, oder übe neue Tricks (wie „peng Hund tot) sowas macht nicht nur ihm sonder auch dir Spaß:-D
Der Hund ist ein Rudeltier und er versucht dich zurückzurufen, meiner macht genau das gleiche, wir haben es mit einem „Sprayhalsband“ in den Griff bekommen ( aber die Teile gehn immer so schnell kaputt). Was ist es denn für eine Rasse? Ich habe einen Husky Mix…
lg
ignoriere ihn wie flore schon schreibt, hatte das auch bei meinem hund und schnell in den griff bekommen, meine hört man nicht mehr
empfohlen ist auch den hund nur in einem raum zu belassen, wenn er allein sein soll. z.bsp. küche. körbchen hin, dann leckerchen verstecken, dann hat er was zu tun ist was schönes dann, fressen geben wenn du gehst, d.h. du musst weg, hund bekommt dann auf komando fressen, d.h. hund an der tür sitzen lassen, raus gehen hund darf dann zum fressen, tür zu und weg, wenn du kommst moment warten, tür auf machen und hund ignorieren, dann erst nach paar minuten begrüßen. auch ruhig mal tagsüber wenn du da bist den hund 5-10 min in die küche oder sonstigen raum. ab da bekommt der hund nur noch da zu fressen wo er sich tagsüber aufhält wenn du weg bist. hund muss auch nach dir die wohnung verlassen und darf sie auch erst nach dir betreten.das hat was mit rangordnung zu tun., zeige deinem hund was du willst und was dir nicht gefällt, bei allem was gut ist muss er positiv belohnt werden. belohnung in der küche ist dann z.bsp. fressen gibt es wenn die tür zu ist, so einfach, das geht. du kannst auch kleinere portionen erst mal machen und 3-5 mal für 5-10 min üben, aber dann bittte die wohnung auch verlassen, hunde sind nicht blöd, die hören das also ruhig vor die tür gehen. hatte bei mir nach 2 tagen dann ruhe(bei mir war umzug_alles neu dauert eben bis ein hund sich an neues auch gewöhnt.aber das trainig hatte sofort gut angeschlagen
viel glück, liegt an dir dem hund zu zeigen was er darf und was nicht
Leider gibt es immer wieder Leute, die per Ferndiagnose auf Anhieb wissen, was das Richtige zu sein scheint.
Du schreibst, dass Du Dich innerhalb der Wohnung in verschiedenen Räumen aufhalten kannst, ohne das der Hund Dir permanent folgt.
Jedoch wenn Du das Haus verlässt, läuft er panisch herum und jammert.
Das Ausschlag gebende Wort hier ist PANISCH…
Wie definierst Du das?
Zittert Dein Hund, , hat er erweiterte Pupillen, Hecheln, schneller Herzschlag usw.
Es könnte natürlich sein, das Dein Hund schlicht und einfach an Trennungsangst leidet, was dann ein behutsames Vorgehen bedeuten würde…
Im Prinzip hat dann Anne vollkommen recht, allerdings würde ich noch einen kleinen Schritt zurück machen und einfach mal an der Tür kommentarlos Jacke, Schuhe etc. anziehen und den Schlüssel in die Hand nehmen.
Danach einfach alles wieder ausziehen und normal weitermachen. (das alles ohne aus der Tür zu gehen).
Reagiert der Hund darauf nicht mehr, mit Annes Schritten weiter machen.
Sollte das ganze keine Trennungsangst sein, sondern einfach nur ein Auflehnen gegen den Kontrollverlust, dann haben mit Sicherheit unsere Cleverle hier recht.
Dummerweise liegt es nun an Dir, heraus zu finden, welches Problem Dein Hund nun genau hat, denn das wird Dir von hier aus niemand mit 100% Sicherheit beantworten können…
Gruß!
RANGORDNUNG ist mal wieder das Stichwort.
Lass Dir nichts von fehlgeleiteten Sozialromantikern einreden, von wegen Trennungsangst oder aehnlichen Bloedsinn. Hoer auch auf,Spielzeug und Leckerlies, quasi noch als Belohnung in der Wohnung zu verteilen.
Dein Hund hat Dich NICHT als Rudelfuehrer anerkannt. Du, in seinen Augen die untergeordnete Boese, wagst es,ohne ihn, den Chef, das Rudel zu verlassen. Und darueber ist er stinkesauer. Er macht dann das, was ihm die Natur in die Gene gelegt hat. Weil er sich als Rudelfuehrer sieht, ruft er Dich natuerlich zurueck. So wie im richtigen Canidenleben.
Fange also baldmoeglichst an, den Hund nach dem Prinzip der Rangordnung zu erziehen.
In der Natur ist es den Alphas unbenommen, jederzeit zu kommen und zu gehen. Und kein untergeordnetes Tier kaeme da jemals auf die Idee, da jetzt rumzuheulen.
Das Rangdenken hat die Natur den Caniden in die Gene gelegt.Millionen von Woelfen und Dingos, sowie andere Tiere, die in Rudelverbaenden leben, liefern tagtaeglich den Beweis dafuer.
Im Zusammenleben mit Menschen hat der Hund grundsaetzlich und immer den untersten Rang.
Anders funktioniert das nicht. Nie und nimmer !