Hilfe mein Hund spinnt!!!?
Hi Leute, ich (besser gesagt mein hund Xarino ) hat ein Problem!!! Seit einem halben Jahr ungefähr hat mein Elo-Rüde echt Aggressionen. Er springt auf den Tisch und bedient sich dort selbst, knurrt uns an wenn er daraufhin Ärger bekommt und fletscht die Zähne, dass ging sogar soweit das er nach meiner mutter schnappte.Er wird dann richtig bösartig und wir müssen Angst vor ihm haben. Eine Hund schule kommt wohl kaum in Betracht da meine Mutter da strickt dagegen ist. Aber wir wissen uns echt nicht mehr zu helfen. Xarino ist mittlerweile 6 jahre alt und eigentlich ein ganz Lieber wenn da nicht dieses Problem wäre. Bitte Helft mir denn sonst muss Xarieno weg!!!
Leute was ihr mir da sagt ist mir auch schon klar!!! Es geht nur darum, wie ich dieses Verhalten unterdrücken kann!!! Mir Braucht keiner zu sagen das Xarino uns nicht für voll nimmt, nur wie kann ich das ändern?
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Ihr dürft vor dem Hund keine Angst zeigen! Ihr müsst ihn versuchen zu zeigen das ihr der Boss seit und nicht er. Ansonsten mal an einen Hundepsychologen wenden.
Ihr seid offensichtlich nicht in der Lage, diesen Hund zu erziehen. Egal, ob deine Mutter strikt dagegen ist, ohne Hundeschule kommt ihr nie weiter und der Hund ist bei euch bleibt der Boss.
es gibt mindestens drei Möglichkeiten die mir dazu einfallen:
1. Xarino nimmt euch nicht ernst genug, bzw. er nimmt niemanden von Euch als Leithund oder gar das ganze Rudel nicht an (da wäre die Hundeschule wirklich nur zu empfehlen oder jemand der euch sonst auf vernünftige Weise bei der Erziehung des Hundes helfen kann)
2. es ist vor dieser Zeit zu einem Zwischenfall gekommen, der ihn dahingehend geändert hat, da wäre es ratsam erstmal zu reflektieren und das eventuelle Problem herauszufinden und dann entgegenzuarbeiten (manche Tiere werden auch einfach übermütig …was dann bei manchen bis zur Aggressivität gesteigert werden kann…wenn Sie sich vernachlässigt fühlen oder eifersüchtig sind, Da hilft oft schon eine „Beschäftigungstherapie“ und viel Liebe)
3. euer Hund ist krank (kann physisch oder psychisch bedingt sein), wie auch bei uns Menschen, können sich ständiges Unwohlsein oder gar Schmerzen irgendwann in Aggressionen bemerkbar machen, wenn nichts dagegen unternommen wird.
Ich empfehle als erstes mal ein Gespräch mit einem anerkannten (ausgebildeten) Tierheilpraktiker, dieser wird Euch sicherlich weiterhelfen können. Denn um eine richtige Anamnese stellen zu können muss man schon mehr wissen und das Tier gegebenenfalls ansehen und auch beobachten.
Hier kann man viel schreiben und denken. Dieser wird Euch bei Bedarf dann auch sicher an einen Tierarzt weiterleiten falls dies Notwendig sein sollte.
Ich wünsche Euch viel Glück und Erfolg
Zeigt dem Hund, dass er in der Rangliste ganz unten steht! Auch wenn Du mit ihm Schimpfst und er Dich anknurrt, zeige keine Angst, denn das ist der moment, in dem Du dem Hund beweisen musst, dass Du höher stehst als er! Halte Augenkontakt und bleibe konsequent!
Gehe wenn nötig einen großen, bedrohenden Schritt auf ihn zu und stampfe vielleicht mit deinem Fuß auf dem Boden, während Du laut „AUS!“ sagst und beharre so lange, bis du merkst, dass er nachgibt. Zusätzlich kannst Du ihn auch an seinen Platz schicken.
Nimm Dich dabei ernst, denn wenn Du dich nicht ernst nimmst, wie soll der Hund das dann tun?
Du bist größer als der Hund, stell Dir vor, wenn du der Hund wärst und ein so großes Wesen wie der Mensch vor dir stünde und richtig sauer ist, dann würdest du dich doch auch unterwerfen oder?
Wenn das große Wesen aber Angst zeigt und ständig nachgibt, dann ist ja klar, dass du als kleiner Hund weiterhin deinen Respekt wahren willst und deine Zähne zeigst.
Bringe Deinem Hund bei, was richtig und was falsch ist!
Springt er auf den Tisch, dann sage laut und bestimmend einen Befehl wie „AUS“ oder „NEIN“ und wenn nötig dann gib ihm auch einen kleinen aber bestimmenden Schubs von Tisch. Du sollst ihn nicht runterwerfen und evtl dabei verletzen, lediglich zeigen, dass es so nicht geht. Wenn er schnappt, dann wieder ein Befehl „AUS“ oder „NEIN“.
Wenn er aus seinem Napf frisst, dann lobe ihn. Gib ihm evtl noch ein leckerli.
Bleibe konsequent immer bei den gleichen Befehlen und der gleichen Tonlage. Wenn Du ihm jedesmal einen anderen Befehl gibst, dan weiß der Hund nicht, was Du wirklich von ihm willst.
Also bleibe entweder bei „AUS“ oder bei „NEIN“, entweder bei „SUPER“ oder bei „FEIN GEMACHT“.
Beim Hund gilt meist das Motto „Der Ton spielt die Musik“ Also lege bewusst Wert auf helle und dunkle Tonlagen.
Viel Glück!
Moin,
Hunde sind Rudeltiere. In einem Rudel gibt es einen Rudelführer und eine Rangordnung.
Ein Hund versucht ständig seine Position im Rudel und demzufolge in der Rangordnung zu verbessern. Er versucht also auch ständig die Position des Rudelführers, also Herrchen/Frauchen anzuzweifeln, bzw. genau DIESE Position einzunehmen. Ja, so sind sie, unsere lieben Abkömmlinge des Wolfes. Alle ausnahmslos.
WER ist denn bei Euch der „Rudelführer“ ? Wer erzieht hier wen? So wie es aussieht der Hund.
Wenn MEIN Hund (Westie-Mädchen, 2 Jahre, der dickköpfigste Terrier von allen) derartige Alüren, wie in der Fragestellung zeigen würde (und das hat sie tatsächlich mal gewagt. Ist ja auch klar, sie ist „nur“ ein Hund mit Instinkten) mache ich ihr SOFORT und UNMITTELBAR klar, das ICH der Rudelführer bin.
Wie mache ich das? Genauso, wie der Leitwolf aufmüpfige Jungrüden im Rudel „zusammenscheißt“, d.h. ich fasse sie fest und bestimmt über den Fang (Maul) und drücke sie zu Boden. Natürlich nicht so fest, das ich dem Tier Schmerzen zufüge. Dabei lasse ich meine Stimme dumpf und grollend klingen (nicht laut).
Bei allen Kommandos einem Hund gegenüber ist Primar der TONFALL wichtig: Tief grollend für Mißverhalten, Höhere freundliche Stimme für erwünschtes Verhalten. Der Wortlaut ist prinzipiell unwichtig. Der Hund versteht keine Sprache, er versteht Tonlagen.
In Deinem Fall ist also vor einer Zeit, die länger als ein halbes Jahr zurückliegt etwas eingetreten, was den Hund meinen läßt, die Position des Rudelführers ist schwach und er könne sie einnehmen.
Vor einem halben Jahr war die neue höhere Position des Hundes soweit gefestigt, das er sich erlaubt, EUCH auf Hundetypische Weise klarzumachen, das ER nun „das sagen“ hat.
Also: Keine Angst zeigen!!! DU bist der Rudelführer und der hat keine Angst.
Bei Fehlverhalten SOFORT (nach 2 Sekunden hat Hund vergessen, Fehlverhalten und Bestrafung zu verknüpfen) über den Fang fassen, auf den Boden drücken, grollen, dann Hund auf „seinen Platz“ zwingen. Das alles geht ohne Schläge und Gebrüll. Hund eine Zeit (ca 30 min) TOTAL ignorieren, ggf. wenn er um Zuneigung bettelt, wieder auf „seinen Platz“ verweisen. Dann die Annäherung zulassen und Hund freundlich begegnen. Der Rudelführer ist ja nicht nachtragend und auf Rudelmitglieder angewiesen.
Dieses Verfahren bei jedem erneuten Fehlverhalten wiederholen und ich garantiere Dir, spätestens nach 2 Tagen wird der Hund begriffen haben, WER wieder der Rudelführer ist und „das sagen“ hat.
Ähnliches ist es mit Spielzeug: DU bestimmst die Spieldauer. DU ERLAUBST es dem Hund ein Spielzeug, welches ja DIR gehört, weil DU der Rudelführer bist, zu benutzen. Also zeige ihm das auch. Nimm ihm Spielzeug, auch das Lieblingsteil, nach kurzer Zeit weg. Lasse kein Fehlverhalten zu. Bestrafe ihn SOFORT und UNMITTELBAR!
Futter gehört dem Rudelführer und dieser bestimmt, wann das Rudel sich bedienen darf.
Nämich erst dann, wenn der Chef satt ist. Fehlverhalten wird SOFORT bestraft.
Unsere Haushunde sind im Kopf noch viel mehr Wolf, als wir glauben. Ob Yorkie, oder Dogge.
Denke „Hundisch“ und du hast wenig Probleme.
Womit wir wieder mal bei der Rangordnung wären.
Euer Hund ist NICHT ein eigentlich ganz lieber, er ist eine ungezogene Töle, die ihren niederen Ran g nie gelernt hat.
Warum Deine Mutter gegen eine Hundeschule ist, kann man nur vermuten, aber nicht nachvollziehen.
Tatsache ist, daß ein Beißvorfall in Eurer Familie nicht die Frage OB sondern WANN ist.
Tretet mit aller Entschiedenheit diesen Ungezogenheitsallüren entgegen. Auch mit körperlichem mittelbaren und unmittelbaren Zwang. Alles andere, was an Kuschelpädagogik angeraten wird, ist kontraproduktiv.
Hallo
Ich würde in der Tierklinik abklären lassen ob der Hund gesund ist, und wenn er keine Krankheit hat dann würde ich allerschnellstens einen guten Hundetrainer aufsuchen.
Alles andere wäre Unsinn, der Hundetrainer muß euch als Rudel kennenlernen und die Situation mit eigenen Augen sehen damit er den Fehler findet.
Es kann natürlich ein Rangordnungsproblem sein, oder er verteidigt seine Resourcen….. ihr müßt den Hund dringend zeigen wo die Grenzen sind.
Viel wichtiger ist, das der Hund deutlich gelobt wird wenn er etwas richtig gemacht hat und hier würde mein heißgeliebter Clicker wieder zum Einsatz kommen.
Den Hund futtertechnich knapp halten ( auch kein Essen liegen lassen ) und den Hund lernen das der Click etwas gutes bedeutet und sofort mit einen kleinen Häppchen belohnt wird und wenn er sich wieder daneben benimmt spricht man ein Tabuwort aus und folgt der Hund nicht dann nuß es eine unangenehme Konsequenz für den Hund haben. Da gäbe es wieder die Trainingdiscs die Scheppern und ein sofortiges Abbruchsignal bedeuten.
Und zieht alle am gleichen Strick, macht keine Verwirrspiele mit den Hund ( einer schreit Hü und der andere Hott).
Grüße Andrea
Eure Erziehung,ist völlig daneben.Er fühlt sich als Chef im Haus und ihr lasst es zu.Und dann noch wundern.
Ich vermute einmal, er spielt Euch gegenseitig aus, weil er weder Dich noch Deine Mutter als „Frauchen“ ansieht. Ihn wegzugeben, bedeuten vermutlich das totale Chaos für den Hund. Das Problem erfordert einen Fachmann, der vermutlich schnell Abhilfe schaffen kann! Schau ins Internet!
@ xs 650_4e…endlich mal einer, der weis wie man hunde richtig erzieht. ein kleiner haken ist aber doch dabei. ich weis nicht, wie gross euer elo ist, aber bei einen hund mit 30 kilo drückt den keine frau mehr auf dem boden und ab 40 kilo auch kein mann mehr. ausser man schmeisst sich auf ihn. aber versuch macht kluch(?)…viel erfolg dabei…mfg…
xarino denkt, dass er der boss ist. das müsst ihr unterbinden. wenn er knurrt, halt ihm das maul zu und drück seinen kopf nach unten. ich würde empfehlen, für den anfang ihm einen maulkorb anzulegen und dann eine typische situation zu provozieren. wenn er dann knurrt, pack ihn im nacken und drück ihn nach unten und schimpf ihn. er muss lernen, dass du der boss bist und nicht er!
und auch wenn deine mutter dagegen ist, eine hundeschule bringt so einiges. man lernt da so viel! und der hund hat kontakt zu anderen hunden. das ist wichtig fürs sozialverhalten!