Der beste Doc sind sie! Cavallo hilft ?
Hab gerade die neue “ Cravallo“ vor mir liegen und hab mir das o.g. Kapitel durchgelesen jetzt meine Frage an alle Sollte man diese Ratschläge die dort angegeben werden zum teil auch mit dem Zusatz das meistens der TA zu Hilfe gerufen werden muß nur befolgen wenn man auch zwischen den Zeilen lesen kann oder kann man getrost selbst daran herum experimentieren
Der Volle Titel lautet “ Zitat “ Cavallo hilft Ihnen ,Ihrem Pferd zu helfen:
So doktern Sie selbst erfolgreich -und wissen genau,wann Sie den Tierarzt rufen müssen.Zitat Ende “
Die Pferde-BILD hat zwar gelegentlich gute Berichte, alles andere würde ich aber nur als leichte Lekture nehmen.
@ Regnau
Sei froh, daß wir kein Rechtssystem wie in den USA haben, wo schon ein umgekippter Kaffee zu Schadenersatz in sechsstelliger Höhe führt. Allein deine Ausbrüche hier hätten dir schon mehr Strafanzeigen und Verurteilungen eingebracht, als du finanzieren könntest. Unser Rechtssystem hat nichts mit Nazivergangenheit zu tun, sondern schütz vor überzogenen Forderungen. Schraub mal ein paar Gänge zurück mit dem Mist, den du hier verzapfst und deinen ständigen Anfeindungen. Wir können nichts dafür, daß du dir dein Leben verpfuscht. Jeder ist für sein Leben selbst verantwortlich.
Man kann ein Tier sicher auch zu tode doktern, wenn man Null Ahnung davon hat und nur nach Vermutungen oder Tipps aus einer Zeitung geht!
Ich hab mir die Zeitung noch nicht gekauft, aber man kann alles zu Tode reden, wenn Du mich fragst.
Sogar wirklich gute Tipps, denn beispielsweise kam vor kurzem ein Bericht im Fernsehen über Tiermedizin, da wurde ein Tierarzt befragt und der meinte, dass Essigsaure Tonerde beispielsweise sehr wohl einen Platz in der Tiermedizin hat.
Von daher: Drum Prüfe was es für Tipps gibt. Und das EGAL wer sie gibt, denn auch ein TIERARZT MACHT FEHLER!
Genauso wie ein normaler Arzt Fehler machen kann und mal ganz ehrlich: Jeder andere, der nen Fehler macht, der muss dafür lebenslänglich büssen, wenn es ein schwerwiegender Fehler gewesen ist, aber warum muss dann ein Arzt nicht für Schäden, die er an seinen Patienten VERURSACHT für diese Schäden aufkommen?
Ganz ehrlich, es gibt hier Dinge, die einfach bis zum Himmel stinken.
@ Lucky Luke: Achja. Kunst. Sehr interessant. Warum ist es denn dann in den USA möglich, selbst Ärzte auf Millionen zu verklagen, wenn sie nachweislich einen KUNSTfehler begangen haben, und hier in Deutschland nicht?
Ich denke das liegt lediglich daran, dass hier das Leben eines Patienten wesentlich weniger Wert ist, als dort, nicht wahr? Warum? Weil wir deutschen wegen unserer Nazivergangenheit so eingeschätzt werden vielleicht? Also wirklich. Ein grösseres Nullargument konntest Du in meinen Augen da nicht bringen. Sorry, für sowas hab ich kein Verständnis.
@ Lucky Luke: Wenn Du mein Leben gehabt hättest, dann würdest Du erst gar nicht auf die Idee kommen, über solche Dinge auch nur irgendwelche Scherze zu machen, denn die Patienten bleiben dabei auf der Strecke! und das ist es, was mich absolut aufregt!
Ich hab die neue Cavallo noch nicht gekauft bzw. kaufe sie sonst auch nicht.
Doch ich kann mir vorstellen das einige Pferdeleute diese „Tipps“ anwenden und hierbei dann vielleicht doch was schief geht. Denn so einen Artikel kann man sich selbst ja auslegen wie man möchte und biele Pferdebesitzer können sicher auch gewisse Krankheiten oder Verletzungen nicht so genau diagnostizieren und sicher sein dass diese „Behandlung“ wie von Cavallo vorgeschlagen tatsächlich gut ist.
Ich würde von sowas die Finger lassen und im Fall der Fälle lieber gleich den Tierarzt rufen um auszuschließen dass ich durch eigenes „rumdoktoren“ noch mehr kaputt mache.
Tipps für ErsteHilfe-Maßnahmen am Pferd sind dagegen nicht schlecht, nur dürfte dann der Titel des Artikels nicht heißen: so doktoren sie selbst erfolgreich“ sondern eher „Erste Hilfe am Stall“ oder so ähnlich.
Und zu dem Thema Erste Hilfe-Maßnahmen am Pferd gibt es auch wesentlich bessere Ratgeber als die Pferde-Bild 🙂
Ärzte bzw. Tierärzte lernen es auch aus Büchern und die Dinge, die man auch einmal oder mehrfach manuell vorgenommen haben sollte, wie z. B. die Chirurgie, wirst Du wohl als Laie kaum durchführen. Insofern darf sich jemand, der sich eingermaßen mit Pferden auskennt und die Hinterhand nicht mehr mit dem Schweif verwechselt, getrost an einfache Behandlungen selbst heranwagen.
@Regnau
Ärzte machen nur „Kunstfehler“ und da die Kunst eine undefinierbare Sache, kann man sie auch für Fehler in diesem Bereich, nicht oder nur bedingt haftbar machen. Wer wollte einem Künstler vorschreiben, was er für Kunst zu halten hat und dann auch noch behaupten, er habe einen Fehler gemacht?
@Regnau
Wie verbittert und verbissen muss man sein, um den Zynismus in dieser, meiner Feststellung nicht zu erkennen? Ich bedauere Dich!
Hallo Jörg!
Da ich die Bildzeitung der Pferdewelt nicht lese, kann ich konkret nichts zu dem Artikel sagen.
Sicher ist es richtig, dass man mit den Jahren einige Erfahrungen in Punkto Pferdekrankheiten macht und vieles selbst behandeln bzw. richtig auf den TA-Besuch vorbereiten kann. Bei einigen Dingen – ich denke da jetzt z.B. an Vergiftungen, stark blutende Wunden oder „Erste-Hilfe-Massnahmen“ im Gelände – ist es sehr wichtig, dass sich der Halter selbst ein wenig auskennt und Sofortmassnahmen bis zur Ankunft des TA ergreifen kann.
Allerdings finde ich die Überschrift dieses Artikels schlecht gewählt. Sie vermittelt ein wenig den Eindruck, als wär eine solche Selbstbehandlung überhaupt kein Problem. So einfach ist das aber alles nicht, man kann auch sehr viel falsch (und damit schlimmer) machen. Deshalb ist auch in diesem Punkt eine fachliche Anleitung (z.B. Schulung durch TA oder THP oder entsprechende Lehrgänge über den VFD) und Erfahrung unumgänglich.
Wie gesagt, die Tipps kann ich nicht beurteilen, da nicht gelesen. Aber ganz ungefährlich sind solche Aussagen nicht.
Hallo Jörg,
auch ich habe den Artikel nicht gelesen und kann direkt dazu nichts sagen.
Wahrscheinlich sind es Tipps, die „Schlimmeres“ verhindern sollen bis der Tierarzt eintrifft. Bestimmt gibt es auch Leute (wie Sweety auch bestimmt richtig vermutet), die nach solchen Tipps oder auch durch Berichte im Net allein an ihren Tieren herumdoktern ohne einen Tierarzt zu Rate zu ziehen.
Natürlich bekommt man mit den Jahren einiges an Erfahrung was man abklären kann (Fieber messen, Gesamtzustand ansehen, etc.) bevor man den Tierarzt ruft, denn dann kann er sich schon am Telefon ein Bild davon machen wie eilig es sein kann und ob er an etwas Besonderes denken muss.
Aber allein aufgrund eines Zeitungsartikels eine Diagnose zu stellen ist unmöglich und allein auf gut Glück zu behandeln geht gar nicht. Lieber den Tierarzt einmal zuviel und umsonst gerufen.