Bei mir daheim herrscht Katzenkrieg – was soll ich bloß machen?
Nun habe ich schon seit knapp 30 Jahren Katzen und bin derzeit trotzdem überfordert – hoffentlich kann mir hier jemand einen Tipp geben… Seit knapp 8 Jahren habe ich einen großen Maine Coon Kater – Easy. Er ist ein sehr dominantes und schlaues Tier, das schon früher manchmal „von der Rolle gefallen“ ist und auch manchmal mich oder meinen Freund angriff. Seit etwas über einem Jahr haben wir einen 2. Maine Coon Kater – Gremlin. Beide Tiere sind vom Tierschutz und haben nicht wirklich gutes in ihrem Leben erlebt – sollte ich vielleicht noch erwähnen. Seit ungefähr 3 Monaten macht Easy dem Gremlin wirklich das Leben zur Hölle, jagt ihn, stellt ihn und verprügelt und beißt ihn dann ganz furchtbar. Selbstverständlich gehe ich jedes Mal dazwischen, wenn ich das mitbekomme – aber ich bin tagsüber bei der Arbeit. Den Spuren (ausgerupftes Fell) zufolge, herrscht tagsüber wenn ich nicht da bin, Ruhe – dies bestätigt mir auch mein Freund, der zeitweise von zuhause aus arbeitet. Kaum bin ich abends daheim, herrscht Ramba-Zamba. Egal, mit wem ich bisher gesprochen habe – alle geben mir nur den Rat eine Katze wegzugeben – das kann doch nicht der Weisheit letzter Schluss sein! Die beiden haben 2 Kratzbäume, 2 Katzenklos, bekommen ihr Futter voneinander getrennt (Easy ist Diabetiker – gut eingestellt – und bekommt spezielles Futter, dan das der Gremlin auch nicht rangeht). Mit beiden spiele und kuschel ich. Ich habe ein Fummelbrett gebaut, damit sie sich tagsüber beschäftigen können. Beide Katzen sind schon älter – Easy geschätzte 13 Jahre, Gremlin sichere 10 Jahre alt.
Was soll ich machen? Ist wirklich eine von beiden wegzugeben die einzige Lösung?
Ja, ich fürchte, schon…
Bade beide Katzen mit dem gleichen Shampoo.Aus dem Instinkt heraus müssten sie sich gegenseitig ablecken (Überlebensprinzip) Machen sie es nicht ,dann trennen.
Du schreibst ja das du seit über 30 Jahre Katzen hast, daher gehe ich mal von aus das du nicht gleich bei der kleinsten rangelei dazwischen gehst. Ich hab zwar erst seit ca 4 Jahren Katzen, aber auch heute meinen die beiden noch immer die Rangordnung klären zu müssen. Du sagst Easy ist ein dominantes Tier. Wie war Gremlin bevor er ‚tyrannisiert‘ wurde von Easy? War er vielleicht auch eher dominant?
Und sind die Beiden kastriert? falls nicht würde ich das in Erwägung ziehen, da sie danach ruhiger werden sollten. An sonsten gibt es solche „Feliway-Stecker“. Ich selber brauchte sie nie und kann daher nicht über persönlicher Erfahrungen berichten. DIese Feliway-Stecker verströmen ein pheromon, was den Katzen vermittelt, das alles ok ist und das sie wieder ruhiger werden lassen soll. Am besten fragst du hier nochmal in einem Fachgeschäft oder beim Tierarzt nach.
An sonsten hilft nur eine dauerhafte Trennung der beiden. Auch wenn es schwer fällt, keine Frage, aber ehe sie sich mal ernsthaft verletzen und nur noch im stress leben…
Ich würde einen Kater abgeben. Da es schon 3 Monate so geht, kann ich mir nicht vorstellen, dass sie noch mal Freunde werden .
Du musst den krieg gewinnen.
Die letzte Lösung vielleicht, aber vielleicht nicht die einzige 🙂
Der erwähnte Feliway-Stecker wäre schon mal ein Versuch wert.
Es gibt da auch Halter,d ie es mit Homöopathie versuchen und ähnlichem.
Dazu gibt es eine Menge Empfehlungen in Katzenforen. Auch gibt es Katzenpsychologen- klingt verrückt, ist aber wie man das von Hunden kennt. Was so etwas kostet, keine Ahnung.
Und eine Zimmertür in ein Trenngitter umbauen und die beiden damit erst einmal räumlich trennen, das hat auch zu Erfolg geführt.
Auch das in Katzenforen zu finden.
Was mich stuzig macht: Warum ist Ruhe, wenn Du nicht daheim bist.
Nein- Du wirst jetzt nicht abgegeben ;))
Aber was machst Du abends daheim mit den Beiden? Könnte einer eifersüchtig sein?
Und kannst Du sehen, das Easy merkt, das sein Verhalten nicht erwünscht ist von Dir?
Spielst Du mit beiden gleichzeitig oder getrennt?
Ich habe auch eine Dame in meiner 4er Bande, die es schwer hat, aber die Bande hat auch etwas anderes zu tun als nur sie zu jagen und zu nerven. Vielleicht ist eine dritte Katze als eine Art „Puffer“ auch eine Option?
Und zusammen spielen ist bei uns auch immer gut, dann müssen sie es miteinander aushalten und Spannungen werden abgebaut.