Johanniskrautöl…..?
Hallo
wir haben eine stute welche vor drei jahren eine Verletzung beim Fesselgelenk hatte. seitdem ist das nie wieder richtig geheilt, sie lahmt immer mal wieder und wir können sie nicht mehr reiten.
Wir haben schon sehr viel probiert u.a stoßwellentherapie, nichts gebracht. jetzt hat uns ein bekannter der selbst pferde hat, johanniskrautöl empfolen. einmal täglich auf die stelle auftragen.
das machen wir seit nicht ganz zwei wochen. seit den letzten tagen ist das gelenk jetzt dicker geworden. ist das jetzt etwas sehr schlechtes?
oder kann es sein, dass die entzündung einfach nie ausgeheilt ist und sich jetzt nochmal entzündet und dann ausheilt? oder sollten wir mit dem öl aufhörn?
eine genaue Diagnose gibt es nciht, kein tierarzt konnte uns das genau sagen. wahrscheinlich entzündung im fesselgelenk…
wäre über hilfe sehr froh!
Von dem Öl kann die Schwellung nicht kommen. Ich würde an Eurer Stelle einen guten Tierhomöopathen aufsuchen. Das kostet einmal, aber dann ist die Chance sehr groß, dass Eurem Pferd dauerhaft geholfen werden kann. Mit Homöopathie gelingt es oft, eine Entzündung, die der Körper nicht mehr als solche wahrnimmt und sie somit nicht mehr alleine heilen kann, auszuheilen. Ein Versuch ist es allemal wert!
Die Haut läßt als natürlicher Schutzschild Öl nicht durch. Somit ist auch ein Auftragen bei Gelenksentzündungen sinnlos. Könnte aber sein, daß sie drauf allergisch ist, und deshalb das Gewebe angeschwollen ist.
Was für Untersuchungen wurden denn schon alles gemacht? Was für eine Verletzung genau war das?
Hallo!
Die klassische Medizin kommt in diesen Fällen meist nicht weiter, deshalb werden die Pferde austherapiert und der TA zuckt nur noch mit den Schultern.
Ich würde Dir auch zu einem (wirklich guten) THP raten, meist können die in solchen Fällen noch einiges bewirken.
Zu diesem Öl kann ich Dir nichts sagen, damit habe ich keinerlei Erfahrung. Aber wir haben in den letzten Jahren bei zwei ganz ähnlichen Fällen sehr gute Erfolge mit Blutegel-Therapie gehabt. Das ganze wurde noch homöopathisch unterstützt. Informiere Dich mal darüber. Die Pferdchen, die wir damit behandelt haben (es handelte sich auch um jahrealte Verletzungen die nicht richtig ausgeheilt waren) springen wieder munter herum. Sind natürlich nicht so belastbar wie gesunde Pferde, werden aber beide wieder moderat geritten.
Ich wünsche eurem Pferd gute Besserung.
Ich würde mich auch an einen Tierheilpraktiker wenden. Bei unserer alten Stute wurde die Gründe für ihre immer wieder auftretende Lahmheit auch nicht erkannt. Wir haben sie mit Propolis (natürliches Bienenantibiotikum) behandelt und füttern bis heute Teufelskralle dazu… wenn sie jetzt über die Wiese tobt, denkt keiner mehr, dass die alte Lady schon über 20 ist und es Phasen gab, wo sie kaum laufen konnte. Wünsche euch alles Gute.
Hallo,
Hast Du schon mal an Akupunktur gedacht? Ich habe in den letzten Jahren echt erstaunliches gesehen, was das bewirken kann. Von Lahmheiten bis hin zu beginnender Dämpfigkeit hat unser Tierarzt echt alles wieder in den Griff bekommen. Schau mal im Internet unter Akupunkturtierarzt nach. Weiß nicht, ob ich Namen nennen darf.
Ich denke aber nicht, dass vom Öl ein Gelenk anschwellen kann.
Ich wünsche Euch alles Gute.