Wer weiss, was am besten hilft, wenn ein Schäferhund laufend juckende und teilweise auch entzündete Ohren hat?
Habe schon seit Jahren vom Tierarzt Salbe bekommen, die ihm eigentlich auch immer geholfen hat. Aber diesmal nicht. Also, ich suche nach einer wirksamen Methode.
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Es kann sein, dass er Flöhe oder Milben hat. Dagegen gibt es auch Pulver. Frag noch mal beim Tierarzt nach.
Es gibt Ohrenetropfen, die mag er nicht, aber die helfen wirklich. Unser Hund mochte die auch nie, aber danach hörte dieses kratzen am Ohr auf.
Gruß
Franky
Nochmal zum Tierarzt.
Die zweite Meinung eines anderen Tierarztes einholen, kann auch nicht schaden.
dein Hund wird nach jahrelanger Salbenbehandlung resistent sein, weshalb die Salbe nicht mehr hilft, ich habe das selbe bei meinem Dackel, zwar nicht am Ohr, aber er hatte immer wieder nässende und entzündliche Stellen am Bauch, ich habe bestimmt 6 Tierärzte durch und jedesmal brachte es meinem Dackel nur kurzfristige Erleichterung, bin dann vor lauter Verzweiflung zum Hoömopathen gegangen und siehe da nach nur 3 maliger Behandlung, in der festgestellt wurde das mein Hund auf Rasen allergisch reagiert, war alles weg und ist es bis heute, 5 Jahre nach der Behandlung immer noch. Vielleicht solltet ihr das auch mal versuchen.
Hat er Hefepilze im Ohr? Die sind nur schwer in den Griff zu bekommen, da muss man schon einige Präparate durchgehen, bis man was findet, was hilft.
Der Gehörgang ist aber durchlässig? Sonst könnte man den operativ erweitern, das hilft auch sehr gut.
Ich würde eine zweite Meinung einholen, dein Tierarzt hat sich wohl schon zu sehr auf die alte Sache eingeschossen und fährt nun immer dieselbe Schiene.
Zuerst sollte unbedingt die Ursache des Juckreizes festgestellt werden. Ein guter Tierhomöopath kann helfen, auf die sanfte Art.
Sehr häufig sind die Ohren „Ventil“ für allergische Reaktionen. Stinken, jucken, Rötungen, heiße Ohren,….. sind u.A. Symptome die häufig zu beobachten sind. Nicht selten tritt ähnliches dann auch an den Pfoten auf oder der Hund hat allgemein Haut- oder Fellprobleme.
Der Tierarzt macht aufgrund seiner Ausbildung meist nichts anderes als die Symptome zu behandeln, das hilft – aber nicht für lange – sofern die Ursache nicht beseitigt ist.
Da Futtermittelunverträglichkeiten immer mehr auf dem Vormarsch sind rate ich dir dringend, dass du mit deinem Hund eine Ausschlussdiät machst – und am besten ohne Getreide.
Für den Anfang fütterst du dafür nur eine Sorte Fleisch (eine Sorte, die dein Hund noch nicht zuvor bekommen hat, z.B. Pferd, Wild,…), entweder kaufst du das Fleisch tiefgeforen (oder frisch, wie du es eben erhalten kannst) oder als Dose, dann aber bitte darauf achten, dass keine Zusätze in der Dose enthalten sind, also wirklich nur reines Fleisch. Dazu fütterst du dann 1 Sorte Gemüse (z.B. Möhre), das am besten püriert und roh (je nachdem was für ein Gemüse evtl auch blanchiert).
Diese Diät – während der der Hund außer dieser 1 Sorte Fleisch und der 1 Sorte Gemüse nichts sonst bekommen darf (auch keine Leckerlies!!) fütterst du erstmal über 4 Wochen. Keine Angst, dein Hund wird nicht vor Mangelerscheinungen umfallen, so schnell geht das nicht.
Verschwinden die Symptome in dieser Zeit kannst du dir sicher sein, dass dein Hund etwas in seinem alten Futter nicht vertragen hat. Um herauszubekommen WAS genau er nicht vertragen hat fängst du nach Ablauf der 4 Wochen an im Wochenrythmus neue Komponenten zuzufüttern. Also z.B. in der 5. Woche eine (!) Getreidesorte dazunehmen, in der 6. eine andere Fleischsorte, usw. Beobachte deinen Hund genau, rieche auch an Ohren und Pfoten, um Veränderungen schnell feststellen zu können.
Mit der Symptomdoktorei kommt ihr jedenfalls beim TA nicht mehr weiter, das zeigt ja der gegenwärtige Zustand des Tieres.
Übrigens können auch Pilz- und/oder Milbenbefall in den Ohren darauf hindeuten, dass eine Allergie vorliegt, denn ohne ein geschwächtes Immunsystem könnten sich derartige Plagegeister nicht so ausbreiten.
Da hilft der Tierarzt, der dem Hund nach gründlicher Untersuchung, die richtigen Medikamente verschreibt!
Anne
Also ich reinige die Ohren meines Hundes so ca jede zweite Woche mit einem Antisept aus der Zoohandlung.
Vielleicht hat er einfach nur Dreck im Ohr und deshalb juckt es ihn?!?
Zur Not nochmal zum Tierarzt gehen und sagen das die Salbe diesmal nicht geholfen hat.
Am Besten nochmal mit dem tierarzt sprechen.Vielleicht hat er ja eine andere Alternative die hilft.Auf keinen Fall selber dran rum doktern.;-)
Zum Beispiel mal zu einem anderen Tierarzt gehen.2-3 Meinungen sind besser als eine.
Meine Hündin hatte das Auch ziemlich doll. Sie hat Hefepilze im Ohr. Meine Tierärztin hat mir jetzt ein Mittel verschrieben das heißt Aurizon und es ist so gut wie weg. Sie können zwar immer wieder kommen, aber deshalb soll man auch einmal wöchentlich nach der heilung Tropfen ins Ohr geben. Mein Hund hat seitdem überhaupt keine Probleme mehr.
Mein Schäferhund hat das auch.Es ist chronisch.Es ist nie ganz weg.Manchmal ist es schlimm,dann muß er eine Spritze haben,weil die Salbe alleine nichts bringt.Manchmal ist es leicht und schüttelt und kratzt sich wieder,dann mach ich ihm einmal nur die Salber rein und er hat wieder lange Ruhe.Einmal mußte er in Narkose gelegt werden,da die Entzündung sehr tief im Ohr war.Es wurde komplett gereinigt.Ich habe die Salbe AURIZON bekommen,die eigentlich ganz gut ist.Mein Tierarzt meint,es könnte eine Allergie sein,weil es häufiger vorkommt,nur das wird sehr teuer.Bis jetzt geht es ja und ich verzichte erstmal darauf,aber da es im Sommer schlimmer ist,als im Winter,werde ich es irgendwann mal testen lassen,sollte es wieder sehr schlimm werden.Für den Hund ist es immer eine Qual,wenn schmerzt und juckt.
hi,
zum tierarzt gehen, der soll eine probe von der entzündung entnehmen und untersuchen lassen, erst danach kann man entscheiden was er braucht.
Ohrentzündung
Taubheit kann auch durch eine Ohrentzündung (Otitis) entstehen, die nicht rechtzeitig behandelt wird. Eine Entzündung zerstört unter Umständen das innere Ohr. Deshalb sollte der Besitzer regelmäßig den äußeren Gehörgang seines Tieres kontrollieren. Rötungen und große Mengen an Ohrenschmalz können Anzeichen einer Otitis sein. Entzündungen der Ohren können verschiedene Ursachen haben. Zu erkennen sind sie daran, dass das Tier häufig den Kopf schüttelt, sich an den Ohren kratzt, den Kopf schief hält oder ein übelriechender Ausfluss aus dem Ohr tritt. Der Gang zum Tierarzt wird dringend empfohlen, denn je später die Behandlung eintritt, desto schwieriger ist sie.
Ohrmilben
Auch Infektionen des äußeren Gehörganges können unterschiedliche Gründe haben: Bei Katzen werden sie überwiegend durch Ohrmilben hervorgerufen; auch Hunde können von ihnen befallen sein. Sie verursachen einen starken Juckreiz und führen zur Entzündung und Schwellung des äußeren Gehörganges. Außerdem besteht eine große Übertragungsgefahr. Ohrmilben lassen sich leicht daran erkennen, dass sich im Gehörgang dunkelbraune, wachsartige Krusten bilden, die im Extremfall als Pfropfen den Gehörgang verschließen und somit das Hörvermögen beeinträchtigen.
Der Gehörgang muss zunächst vom Tierarzt gereinigt werden. Danach wird über mehrere Tage eine Salbe oder Tinktur in den Gehörgang gegeben, um die Milben abzutöten. Auch Bakterien und Pilze können Entzündungen des äußeren Gehörganges hervorrufen. Starker Haarwuchs im Ohr, Hängeohren oder besonders enge Gehörgänge begünstigen den Befall. Ein feuchtwarmes Klima fördert die Ausbreitung der Erreger.
Behandlung der Ohrentzündung
Um die richtige Behandlungsmethode zu finden, ist es wichtig, bakterielle Infektionen und Pilzinfektionen zu unterscheiden. Geruch, Konsistenz und Farbe des Ohrsekrets geben Hinweise auf die Art der Krankheit. Sicherheit erhält man jedoch erst durch einen Labortest. Mittel- und Innenohrentzündungen können durch Schädeltraumen, Allgemeininfektionen, bestimmte Gifte, aber auch durch die Ausbreitung einer Entzündung des äußeren Gehörganges entstehen. Im letztgenannten und häufiger auftretenden Fall ist vorher das Trommelfell beschädigt worden.
Anzeichen einer sogenannten „Otitis media“ oder „Otitis interna“ können Fieber, starke Ohrenschmerzen, Schiefhalten des Kopfes und sogar Gleichgewichtsstörungen sein. Um bleibende Schäden zu vermeiden, muss möglichst schnell mit Antibiotika und Ohrspülungen behandelt werden. Bleibt diese Therapie erfolglos, ist eine Operation unumgänglich. Auch wenn der Infekt geheilt ist, können schiefe Kopfhaltung oder epileptische Anfälle bleiben. Daher sollten Ohrenerkrankungen bei Hunden und Katzen immer ernst genommen werden.
Gehe zum Tierarzt! Nur der kann fachgerecht beurteilen, was Deinem Hund fehlt und ihm auch helfen.